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Aktionen und Projekte zur Organ- und Gewebespende

Immer wieder wird das Thema Organ- und Gewebespende im Unterricht, bei Projekttagen oder anderen Veranstaltungen aufgegriffen. Dabei entstehen neue, interessante Projekte und Materialien, die wir hier vorstellen wollen. Bitte beachten Sie, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nicht für die Inhalte und deren Richtigkeit verantwortlich gemacht werden kann.

Wenn auch Sie die Ergebnisse einer solchen Projektarbeit hier einstellen wollen, wenden Sie sich gerne per E-Mail an organspende@bzga.de.

#DaswichtigsteStückFleisch

Zum „Tag der Organspende“ versammelten sich am Münchner Marienplatz die BZgA und andere Akteure, um aktiv auf das Thema aufmerksam zu machen. Paar Meter weiter Richtung Viktualienmarkt nahm sich „Intercultural Advertising“-Studentin Alexandra Namyslowski des gleichen Themas auf unkonventionelle Weise an, indem sie die Themen Organspende und Metzgerei zusammenbringt. Sie wählte diesen Tag und die Münchner Metzgerzeile, um die #DaswichtigsteStückFleisch Initiative zu starten. Die Botschaft: „Das beste Stück Fleisch gibt‘s an der Theke. #DaswichtigsteStückFleisch nicht.“ Kampagnen-Kernstück ist dieser Spot www.youtube.com/watch?v=oFUzxwq8CSQ, den sie mit fünf Studentinnen, viel Eigeninitiative, toller Unterstützung und, trotz eines Zero-Budget, im Rahmen eines Filmseminars realisiert hat. Da es schade wäre, den Spot nur als nettes „Studenten-Projekt“ ad acta zu legen, möchte sie ihn in eine Kampagne einbetten. Mitarbeiter teilnehmender Metzgereien tragen Anstecknadeln mit der Botschaft. Zusätzlich werden die klassischen Kreide-Tafeln zu Kommunikationsplattformen. Da, wo sonst Angebote stehen, sehen die Passanten nun die Botschaft. Auf Facebook werden sie mit dem Spot konfrontiert und aufgefordert, sich einen Organspende-Ausweis zu drucken/bestellen.

Facebook: https://www.facebook.com/daswichtigstestueckfleisch
Twitter: https://twitter.com/DasWSF
Instagram: https://www.instagram.com/daswichtigstestueckfleisch/

Zwei Transplantierte haben ein Adventskalender-Projekt gestartet

Plakat jugendliches Mädchen mit grüner Mütze. Im rechten unteren Plakatrand ist ein Organspendeausweis abgebildet.Bild vergrößern[mit aktivem Javascript: Link überblendet Fenster mit einem modalen Dialogfeld]Carsten und Daniel haben sich im Dezember 2012 in Schönau am Königssee kennengelernt, als sie auf die Transplantation vorbereitet wurden. Beide wurden erfolgreich transplantiert und sind mittlerweile richtig gute Freunde.

Die Idee für den Adventskalender kam den beiden zufällig. Mit diesem Projekt wollen sie Betroffenen Mut machen. Der Kalender geht dieses Jahr bereits in die dritte Runde und erzählt in der Adventszeit täglich eine Geschichte eines Transplantierten: https://txadventskalender.wordpress.com/

Schüler erstellt Radiospot zur Organspende

Plakat OrganspendeBild vergrößern[mit aktivem Javascript: Link überblendet Fenster mit einem modalen Dialogfeld]Johannes Schütz (17 Jahre) besucht die Eingangsphase des beruflichen Gymnasiums in Marburg mit dem Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik. Teil des Schwerpunkts ist der Unterricht in Audiotechnik. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Audiosoftware und setzen sich mit der Analyse von Radiospots auseinander. Als Abschlussprojekt wurde allen Schülerinnen und Schülern per Zufallsverfahren eine Printwerbung zugeteilt, zu dem sie einen passenden Audiospot entwickeln, selbst aufnehmen, bearbeiten und schneiden. Johannes erhielt die Printanzeige für einen Organspendeausweis – kein einfaches Thema für einen 17-Jährigen. Für die Umsetzung des Audiospots hat er sich eine Geschichte ausgedacht, die zunächst Fragen aufwirft, verwirrt und dann berührt.

Radiospot (MP3 - 838 KB)

Studenten entwerfen First Life-Saving Tattoo

Studenten der Miami Ad School, einer internationalen Advertising School mit deutschem Sitz in Hamburg und Berlin, arbeiteten an dem Briefing "Do something LOUD to make young people aware of the topic of Organ Donation". Daraus entstand die Idee des First Life-Saving Tattoos - eines Organspendeausweises, den man auf der Haut tragen kann.

Zu diesem Projekt wurde ein Video gedreht, das die Idee veranschaulicht: https://vimeo.com/130206943

Die Laufgruppe von "PRO ORGANSPENDE" beim KKH-Lauf in Hannover

Gruppe "Pro Organspender" des KKH-LaufesBild vergrößern[mit aktivem Javascript: Link überblendet Fenster mit einem modalen Dialogfeld]Am 6. Juni 2015 fiel der Startschuss für den KKH-Lauf in Hannover mit über 300 Teilnehmern. Mit dabei war die Laufgruppe von „PRO ORGANSPENDE“. Diese private Interessensgemeinschaft wurde von Guido Hoffmann gegründet, der selbst vor 2 ½ Jahren eine Spenderleber erhielt. Jetzt möchte er sein neu gewonnenes Lebensgefühl mit den Menschen teilen: „Mir geht es heute wieder richtig gut. Vor drei Jahren waren zwei Kilometer Fahrrad fahren zu viel für mich. Heute trainiere ich für einen Marathon. Deshalb engagiere ich mich für die Organspende.“

Von den 110 Teilnehmern der Gruppe „PRO ORANSPENDE“ sind 34 Transplantierte zwischen vier und 75 Jahren, die 180 geschenkte Lebensjahre auf sich vereinen. Sie konnten sich über die prominente Unterstützung von Ministerpräsident Stephan Weil freuen, der gemeinsam mit den Sportlern die Strecke über 5,6 Kilometer absolvierte und auf das Thema aufmerksam machte. Auch am Informationsstand des Vereins Transplantierte-Ostfriesland e.V. kamen die Mitglieder von „PRO ORGANSPENDE“ mit den Besuchern ins Gespräch und verteilten viele Organspendeausweise.

Gruppe der KKH-Läufer mit Zetteln der Jahre seit ihrer Transplantion

„PRO ORANSPENDE“ war die größte Gruppe beim KKH-Lauf. Dafür erhielt sie einen Scheck über 500 Euro, die sie an die DKMS spendete.

Herzen der Organspender schlagen länger

Bild Herzen der Organspender schlagen längerBild vergrößern[mit aktivem Javascript: Link überblendet Fenster mit einem modalen Dialogfeld]Klaus Schäfer war 15 Jahre lang Seelsorger in einer Klinik und kam in dieser Zeit häufig mit dem Thema Organspende in Berührung. Diese Erfahrung inspirierte ihn dazu, die Grafik „Herzen der Organspender schlagen länger“ zu entwerfen.

„Ich habe erlebt, dass Patienten gestorben sind, die Monate auf der Warteliste für ein rettendes Organ waren. Für sie kam dieses Organ zu spät, weil es zu wenig Organspender gibt. Eines Tages erhielt ich von Hirntod-Kritikern einen Aufkleber mit der Aufschrift ‚Abtreibung und Organentnahme stoppen ein schlagendes Herz‘. Ich finde diese Botschaft irreführend und entwarf die Grafik ‚Herzen der Organspender schlagen länger‘. Denn wenn der Hirntod festgestellt ist und keine Zustimmung zur Organspende vorliegt, wird den Hinterbliebenen noch wenige Minuten zur Verabschiedung gelassen, bevor die künstliche Beatmung abgeschaltet wird. Dies führt binnen Minuten zum Herztod. - Liegt jedoch eine Zustimmung zur Organspende vor, so werden zunächst die Organe untersucht und der Transplantationsprozess organisiert. Nach den Jahresberichten der DSO liegen zwischen der Feststellung des Hirntods und dem Beginn der Organentnahme meist 12 bis 18 Stunden. Da ist der Hirntote, der die Organspende verweigert hat, schon längst kalt und starr.“

Kicken für den guten Zweck

Auf dem Bild sehen Sie das Mannschaftsbild der D2 Jugend des SC Uellendahl 1997 e.V.

Bild einer Fußballmannschaft mit Organspende-TrikotsBild vergrößern[mit aktivem Javascript: Link überblendet Fenster mit einem modalen Dialogfeld]Der Mannschaft war es wichtig, Werbung für Menschen zu machen und keinen Kommerz zu unterstützen. So entstand die Idee, mit breiter Brust auf die Organspende aufmerksam zu machen, was in Deutschland leider noch immer ein Tabuthema ist, obwohl es auch viele Kinder betrifft.

 

Dokumentation „Das Herz liegt in der Hand“

Die Bachelor Absolventin Katina Topalidis, von der Hochschule Hannover, hat gemeinsam mit Ihrer Kollegin Nina Gleich eine Dokumentation zum Thema Organspende und Transplantation im Herz- und Diabetes Zentrum NRW gedreht. Das wesentliche Thema der Dokumentation „Das Herz liegt in der Hand“ liegt auf dem Schwerpunkt „Herztransplantation/Organspende“. Vertieft wird diese Thematik durch den existenziellen Bedarf eines neuen Herzens und auch die Folgen nach einer Transplantation, durch die beiden Jungen Philipp und Joey, gestützt durch die Erzählungen ihrer Mütter.

Zum Video

Projektarbeit der Initiative "Aufklärung Organspende"

Aufklärung Organspende ist eine Initiative von Studierenden der Charité-Universitätsmedizin Berlin - Projekt der AG Public Health und Entwicklungszusammenarbeit der BVMD (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland) -, die die Auseinandersetzung mit dem Thema Hirntod-Diagnostik und Organspende in den Mittelpunkt ihres Engagements setzt.

Dabei legt die Initiative besonderen Wert auf sachgerechte, neutrale Informationsvermittlung im Sinne einer umfassenden Öffentlichkeitsaufklärung. Zielgruppe sind unter anderem Schülerinnen und Schüler, die bereits das gesetzliche Alter erreicht haben, um eine Entscheidung pro/contra Organspende treffen zu dürfen.

Projektarbeit Postkarten (PDF 216 KB)

Vorträge und Veranstaltungen von Hubert Knicker

Hubert Knicker, Jahrgang 1958, wird 1990 schwer herzkrank. Im Jahr 2008 bekommt er ein Kunstherz. Aufgrund eines mechanischen Defektes am Kunstherzen geht es dann ganz schnell: Hubert Knicker erhält am 24.07.2010 ein Spenderherz und kann ein neues Leben beginnen. Der ausgebildete Krankenpfleger schildert seine Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen in seinem autobiografischen Buch "Danke für den Rest deines Lebens". Darüber hinaus engagiert er sich stark für das Thema Organspende, indem er z.B. an Schulen Vorträge hält oder auf Veranstaltungen mit eigenen Info-Ständen vertreten ist.

Zweite Informationsveranstaltung „Organspende“ am Agaplesion Diakonieklinikum Rothenburg

Informationsveranstaltung „Organspende“ am Agaplesion Diakonieklinikum Rothenburg

Benefizgala "For a Better World" in Frankfurt am Main

Informationsveranstaltung „Organspende“ am Ameos Klinikum West in Hildesheim

Informationsveranstaltung „Organspende“ an der Schule für Pflegeberufe Herford-Lippe

Selbsthilfetag im Park-"Gemeinsam für Gesundheit und Lebensqualität“

18. Selbsthilfetag des Kreises Gütersloh

Veranstaltung des Bundes türkischer Jugendlicher im Mai 2015

Übersicht der letzten Vorträge von Hubert Knicker 2014 (14 KB)

Bildergalerie der Veranstaltungsreihe im November 2014

Bildergalerie der Veranstaltungsreihe im Oktober 2014

Bildergalerie der Veranstaltungsreihe im September 2014

PatientInnenbroschüre "Zukunft, ich komme!" von Melanie Schüer

Melanie Schüer, Erziehungswissenschaftlerin, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im psychosozialen Dienst des Nierenzentrums für Kinder und Jugendliche Münster.

Die von ihr entwickelte PatientInnenbroschüre "Zukunft, ich komme!" hilft durch Tagebucheinträge nierenkranker Jugendlicher und weiteren Informationen bei den Herausforderungen des Erwachsenwerdens mit chronischer Nierenerkrankung. Aspekte wie Berufswahl, Identität und Gefühle, Beziehungen, Transplantation, Wechsel in das Erwachsenenzentrum, Medikamente, u.a. werden auf lebendige und spannende Weise thematisiert.

PatientInnenbroschüre "Lukas"  (PDF 3,2 MB)

PatientInnenbroschüre "Yasmin"  (PDF 2,9 MB)

Schulaktion: Projektarbeit 10. Klasse Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien

Im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Organspende haben sich Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse mit medizinischen, juristischen, organisatorischen und ethischen Grundlagen der Organspende befasst und dies in Form einer Talkshow vor Publikum präsentiert.


 

Hier finden Sie das begleitende Unterrichtsmaterial dieser Projektarbeit:

Verantwortung - ein schillernder Begriff  (PDF 751 KB)

Organspende - Fragen und Fakten  (PDF 54.851 KB)

Talkshow - Wer weiß was? (PDF 242)

 

Schulaktion: Jugendkreistag Kitzingen

Schüler beim Jugendtag KitzingenDer Jugendkreistag Kitzingen wird einmal jährlich von der Landrätin Tamara Bischof durchgeführt. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse der Schulen im Landkreis können daran freiwillig teilnehmen. Beim Jugendkreistag erarbeiten und diskutieren die Schulen Positionen zu zwei aktuellen Themen und unterbreiten Vorschläge zum Umgang mit dem Thema.

Im Jahr 2012 wählten 10 der 12 teilnehmenden Schulen das Thema „Schenkst Du mir Dein Herz?“ – Organspende in der Diskussion. Am hohen Anteil der
Themenwahl zeigt sich, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern das Thema
ist. Viele gute Vorschläge wurden unterbreitet und zum Teil auch schon im
Landkreis Kitzingen realisiert, so wurde zum Beispiel das Thema beim Tag
der offenen Tür im Landratsamt mit einer Ausstellung oder in der Landkreiszeitung aufgegriffen.

 

Plenum     Plenum

 

Jugendtag Kitzingen     Schüler hält Vortrag

Hier finden Sie die Präsentationen der beiden Schulen als Download:

Präsentation der 1. Leo-Weismantel-Realschule Marktbreit  (PPT 1,2 MB)

Präsentation der 5. Wirtschaftsschule Kitzingen_Organspende  (PPT 176 KB)

 

 

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Tag der Organspende 2016

Am 4. Juni findet der Tag der Organspende 2016 unter dem Motto "Richtig. Wichtig. Lebenswichtig." in München statt. Weitere Infos finden Sie hier.

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