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Stephanie Kampmann

Stephanie Kampmann* stimmt im September 2007 gemeinsam mit ihrem Mann der Organspende ihres verstorbenen Sohnes Janis zu

Familie Kampmann lebt mit ihren beiden Kindern in Urmitz, einer kleinen Gemeinde nahe Koblenz.

 

Stephanie Kampmann ist ORGANPATIN, weil sie Angehörigen Leid ersparen möchte.

Fieber, Übelkeit und Kopfschmerzen sind gewöhnliche Symptome einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Was Stephanie Kampmann und ihre Familie Ende September 2007 erleben, fängt so harmlos an wie unzählige kleine Erkrankungen. Für Eltern sind solche Anzeichen selten ein Anlass zu großer Sorge. Doch der Lauf der Dinge, den Familie Kampmann in den folgenden Tagen durchleben muss, ist wie ein Alptraum, an dessen Ende sie ihr jüngstes Mitglied, den 8-jährigen Janis, verliert.

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Stephanie Kampmann: „Man macht sich nie Gedanken darüber, dass so eine Situation mit dem Kind passieren könnte...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Man macht sich nie Gedanken darüber, dass so eine Situation mit dem Kind passieren könnte. Also Eltern unterhalten sich ja nicht und sagen, was ist, wenn unserem Kind was passiert. Sagen wir ja zur Organspende oder sagen wir nein. So ein Gespräch führt man als Eltern nie. Wenn man sich Gedanken macht über Organspende, dann macht man das für sich oder vielleicht für den Partner. Man spielt die Situation durch, was antwortet man, wenn man gefragt wird als Partner. Oder vielleicht auch noch über die eigenen Eltern oder die eigenen Geschwister. Aber man überlegt niemals, was antworte ich, wenn ich gefragt werde, spenden Sie die Organe ihrer Kinder. Diese Situation haben wir uns nie ausgemalt oder nie vorgestellt."


Janis ist ein quirliger und sportlicher Junge. Er besucht die dritte Klasse der Grundschule, verbringt die meiste Zeit draußen, spielt Handball, ist begeisterter Fußballfan und hat ein Faible für Trikots. Das rote Jersey der spanischen Fußballnationalmannschaft streift er am liebsten über. Janis hat zwei ältere Geschwister. Mit ihnen und den Eltern lebt er seit zwei Jahren im eigenen Haus in einem Neubaugebiet am Rande von Urmitz.

Anzeichen für einen Infekt

An einem Freitag im September findet in der Grundschule das jährliche Sportfest statt. Wie immer helfen Eltern bei der Organisation. Stephanie Kampmann gehört wie so oft dazu. Im Laufe des Vormittags  bemerkt sie, dass es ihrem Sohn nicht gut geht. Er scheint zu kränkeln und ist nicht wirklich bei der Sache. Zu Hause stellt sich heraus, dass es Erkältungssymptome sind, die Janis plagen. In der folgenden Nacht ist das Fieber so hoch, dass die Eltern am Morgen einen Notarzt aufsuchen. Janis erhält fiebersenkende Mittel. Abends geht es ihm zunächst besser, aber in der folgenden Nacht steigt das Fieber erneut.

Eigentlich plant die Familie für den Sonntag den gemeinsamen Besuch eines Heimspiels des damaligen Fußballzweitligisten TuS Koblenz. Doch Janis geht es zu schlecht, sodass er mit der Mutter zu Hause bleibt. Als sich sein Zustand am Nachmittag weiter verschlechtert, fährt Stephanie Kampmann mit ihrem Jüngsten in die Kinderklinik. Dort erhält der 8-jährige ein weiteres fiebersenkendes Mittel. Auf dem Rückweg im Auto nur zweihundert Meter von der Klinik entfernt sinkt Janis plötzlich im Sitz zusammen, verdreht die Augen und seine Lippen sehen angeschwollen aus. Stephanie Kampmann dreht sofort um und eilt zurück. Janis kommt wegen eines Krampfanfalls auf die Kinderintensivstation.

Ursache bleibt unklar

Stephanie Kampmann„Ich habe etwa eine dreiviertel Stunde vor der Türe warten müssen, bis ich zu meinem Sohn durfte“, erinnert sich Stephanie Kampmann. Janis erhält starke Medikamente und mehrere Infusionen. Die Mutter ist selber Krankenschwester und glaubt die Situation trotz der Ängste um ihren Sohn gut einschätzen zu können. „Um mich zu beruhigen, habe ich mir zudem gedacht, Leben zu retten ist hier an der Tagesordnung“, sagt sie. Als die Ärzte die Ursache trotz verschiedener Untersuchungen nicht entdecken können und Janis auch am nächsten Tag nicht aufwacht, wachsen die Sorgen.
Stephanie Kampmann bittet einen befreundeten Neurochirurgen nach Janis zu schauen. Auch der Freund und Spezialist beruhigt die Eltern und vermutet wie die Mediziner der Kinderklinik, dass Janis erst die starken Medikamente abbauen muss, bevor er wieder aufwacht.

Stephanie Kampmann wechselt sich mit ihrem Mann ab. Einer kümmert sich um die beiden älteren Kinder und der andere bleibt bei Janis in der Klinik. Die Mutter verbringt die Nächte Tür an Tür mit ihrem Sohn im Nebenzimmer. Am frühen Dienstagmorgen spitzt sich die Situation zu: Die Nachtschwester eilt ins Zimmer und ruft die Mutter herbei. Janis hat einen erneuten schweren Krampfanfall. Die Ärzte möchten, dass auch der Vater sofort in die Klinik kommt. Sie verdeutlichen, dass es nun um Leben und Tod geht.

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Stephanie Kampmann: „Es wäre ganz dringend, und mein Mann hätte ein Recht, auch dort zu sein...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Es wäre ganz dringend, und mein Mann hätte ein Recht, auch dort zu sein. Über diese Worte, da konnte ich gar nichts mit anfangen, weil das war irgendwie alles so unwirklich, aber ich bin dann hin und habe meinen Mann angerufen, und er hat gesagt, er kommt so schnell er kann. Als mein Mann kam, kam der Arzt auf uns zu und sagte, die Situation sei jetzt sehr, sehr ernst, er müsste uns sagen, dass es vielleicht keine Hoffnung mehr gibt, und dass es sehr schlimm ist. Und mein Mann sagte nur zu dem Arzt, ja, was meinen Sie denn mit ernst? Für mich ist ein gebrochenes Bein ernst, was bedeutet denn für Sie ernst? Und dann sagte uns der Arzt, es geht um Leben und Tod. Und wir sollten in einem anderen Raum Platz nehmen, man würde jetzt nochmal mit uns sprechen."


Vergebliche Hoffnung

„Ich hatte an diesem Morgen noch Hoffnung, dass Janis wieder aufwacht“, erzählt die Mutter. Als jedoch wenig später der Chefarzt, der diensthabende Arzt und auch der befreundete Neurochirurg mit den Eltern zusammensitzen, ist klar, dass der Kampf um Janis verloren ist. Die Mediziner geben den Eltern behutsam, aber eindeutig zu verstehen, dass man vom Hirntod ausgehen müsse und diese Einschätzung nun abgeklärt werde. Als Krankenschwester weiß Stephanie Kampmann sofort, was diese Aussage bedeutet. 

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Stephanie Kampmann: „Ja, und dann wurde uns ganz vorsichtig erklärt, dass eben ein erneuter Krampfanfall gekommen ist...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Ja, und dann wurde uns ganz vorsichtig erklärt, dass eben ein erneuter Krampfanfall gekommen ist, dass das Gehirn für eine Zeit lang unterversorgt war, dass nicht genügend Sauerstoff ins Gehirn kam, und dass Teile des Gehirns nicht durchblutet sind und man nun davon ausgehen muss, dass eben der Hirntod vorliegt. Und weil mein Sohn eben erst acht Jahre alt war, hat man das ganz vorsichtig und behutsam, aber auch ganz faktisch erklärt. So dass eigentlich da kein Raum mehr für Hoffnung oder für Gedanken sein konnte. Man hat uns das anhand von Röntgenbildern erklärt, weil bei meinem Sohn eine Untersuchung durchgeführt wurde, wo die Gefäße mit Kontrastmittel dargestellt werden konnten, und da sah man ganz deutlich, dass das Gehirn eben nicht durchblutet wurde. Und man hat EEGs gemacht, da war das dann auch ganz deutlich zu sehen, und anhand dieser Protokolle, die eben gemacht werden müssen, wenn ein Hirntod festgestellt wurde, hat man mir und meinem Mann das eben auch ganz deutlich erklärt."


„Mein erster Gedanke war, wie erkläre ich das meinen beiden anderen Kindern“, blickt die Mutter auf die schwierigsten Augenblicke im Leben der Familie zurück. Später erläutern die Mediziner anhand von Röntgenbildern, EEGs und verschiedener Protokolle, dass Janis hirntot ist. In diesem Gespräch spielt das Thema Organspende keine Rolle. Doch die Eltern denken selber darüber nach und besprechen es gemeinsam.

Gemeinsame Entscheidung

„Mein Mann und ich haben dann beschlossen, dass jeder zunächst alleine für sich nachdenken wird“, sagt Stephanie Kampmann. „Falls sich einer von uns gegen eine Organspende entscheiden sollte, würden wir nicht zustimmen können. Darin waren wir uns sofort einig.“ Die Eltern entscheiden sich allerdings beide für eine Organspende. Im folgenden Gespräch mit dem Arzt sprechen sie das Thema von sich aus an. Der Arzt reagiert gleichermaßen überrascht und erleichtert. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es Ärzten fällt, Angehörige in solch einer Situation mit dem Thema Organspende zu konfrontieren“, berichtet Stephanie Kampmann.

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Stephanie Kampmann: „Diese Entscheidung zur Organspende, also diese Entscheidung würden wir immer wieder so treffen...“

Audiotranskription:

Stephanie Kampmann redet:

"Diese Entscheidung zur Organspende, also diese Entscheidung würden wir immer wieder so treffen, weil wir die ganz bewusst und mit viel Überlegung so getroffen haben, weil mein Mann und ich für uns selber diese Entscheidung getroffen hatten. So haben wir eigentlich eher in dem Sinne entschieden, so wie wir es für uns entschieden hätten und mutmaßlich, wie wir denken, wie mein Sohn entschieden hätte, wenn er erwachsen gewesen wäre."


Im Krankenhaus fühlen sich die Eltern gut betreut. „Ich hatte das Gefühl, die Krankenschwestern nehmen mich fast als Kollegin wahr und vergessen meine Rolle als Mutter trotzdem nicht“, sagt Stephanie Kampmann. „Wir hatten Zeit, uns Gedanken zu machen und niemand hat uns gedrängt.“ Die Eltern und die Geschwister können ins Krankenhaus kommen, wann immer sie möchten. Das Pflegepersonal und die Ärzte nehmen sich Zeit für alle Fragen und die Angehörigen fühlen sich zu keiner Zeit unerwünscht.

Schwer zu begreifen

Janis wird beatmet, erhält Infusionen, das Herz schlägt und die Beatmungsmaschine macht Schnaufgeräusche. Sein Gesicht sieht rosig aus und seine Haut ist warm. Es gibt keine sichtbaren Todeszeichen und allen Angehörigen erscheint die Situation unwirklich. Dass er nie mehr der quicklebendige Junge sein wird, der er Tage zuvor noch war, ist nur schwer zu begreifen.

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Stephanie Kampmann: „Unser Kind lag im Bett, es war beatmet, überall waren Infusionen, der Monitor lief, aber man sah Herztätigkeit...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Unser Kind lag im Bett, es war beatmet, überall waren Infusionen, der Monitor lief, aber man sah Herztätigkeit, man hörte Schnaufgeräusche von der Beatmungsmaschine, mein Sohn sah ganz rosig aus, fühlte sich ganz warm an, also da war von Tod gar nichts zu spüren. Und das war eben so eine ganz unwirkliche Situation. Aber auch damit wussten die Schwestern dort umzugehen. Und die haben uns nie das Gefühl gegeben, dass wir da jetzt eben unerwünscht wären, im Gegenteil, man hat da sofort ein Bett reingefahren, ich durfte dann, wann immer ich wollte, da sein, die Kinder durften ab sofort mit in das Zimmer hinein, und wir durften zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen und gehen, wie wir das wollten. Und egal welche Dinge wir auf dem Herzen hatten, welche Fragen wir stellen mussten, wir konnten jederzeit die Schwestern ansprechen, aber auch immer nach dem Arzt fragen."

Stephanie Kampmann
Die Familie findet trotz der schweren Stunde die Gelegenheit, sich zu verabschieden. Wird bei Kindern der Hirntod festgestellt, so vergehen 72 Stunden bis zum letzten Protokoll und der folgenden Organentnahme. „Daher konnten wir die Zeit mit Dingen füllen, die wichtig sind“, erinnert sich Stephanie Kampmann.

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Stephanie Kampmann: „Ich muss sagen, dass die Situation, als die Mitarbeiterin der DSO im Krankenhaus schon auf uns zukam...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Ich muss sagen, dass die Situation, als die Mitarbeiterin der DSO im Krankenhaus schon auf uns zukam, da konnte ich mit ihr gar nichts anfangen. Weil ich mich eben durch das Pflegepersonal und durch die Ärzte da so gut aufgehoben fühlte, dass ich an sie gar keine Fragen hatte. Erst als der Tag der Organspende kam und so diese Situation dann Fakt war, da war für mich eigentlich dieser Kontakt und diese Beziehung wichtig. Weil ich ja dann wusste, die Organe gehen irgendwo hin, wohin, wussten wir ja nicht, das erfährt man ja nicht als Angehörige, aber die DSO erfährt es ja. Und die können einem dann eben Auskunft geben. Welche Organe wurden verwendet und welche Organe konnten transplantiert werden, und da erst war eigentlich diese Beziehung zur DSO wichtig."


Mittlerweile sind acht Jahre vergangen. Die Eltern haben ihre Zustimmung zu einer Organspende keine Sekunde bereut. In der Mehrzahl der Fälle folgen die Angehörigen dem mutmaßlichen Willen des Ehepartners, der Eltern oder der Geschwister. Dass man die Frage nach der Organspende für das eigene Kind entscheiden muss, ist eine traurige Ausnahme. Janis' Eltern mussten die Frage für sich beantworten und haben dabei aber auch darüber nachgedacht, ob ihre Entscheidung im Sinne ihres 8-jährigen Sohnes ist.

Ein kleiner Trost

Kurz nach Janis Tod haben die Eltern bereits eine erste Einladung zu einem Angehörigentreffen bekommen.

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Stephanie Kampmann: „Und da wusste ich auch zuerst noch nicht so richtig, wie soll ich das einsortieren...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Und da wusste ich auch zuerst noch nicht so richtig, wie soll ich das einsortieren, weil mein Mann und ich auch nie an solchen Trauergruppen oder so was teilgenommen hatten, weil wir irgendwie da nicht so den Draht hin hatten. Und da waren wir dann doch ein bisschen überfordert und wussten auch nicht so recht, sollen wir da jetzt hinfahren oder nicht. Wir sind dann hingefahren. Aber da erst kam eigentlich so diese Beziehung zur DSO zustande. Und die Nachbetreuung finde ich im Nachhinein ganz wichtig."


Zudem erhalten sie regelmäßig Informationen darüber, wie es den Empfängern geht. Insgesamt konnten sechs Organe erfolgreich transplantiert werden. So hat beispielsweise ein 14-jähriger Junge die Leber erhalten. Der Junge war gesundheitlich so gehandicapt, dass er seinen Sport nicht mehr ausüben konnte. Dank der Transplantation kann er heute wieder sportlich aktiv sein und ein normales Leben führen. Ein dreijähriger Junge hat durch Janis' Organspende ein neues Herz erhalten. Auch ihm geht es gut.

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Stephanie Kampmann: „Das war dann eben auch so ein ganz gutes Gefühl zu wissen, dass eben Eltern nicht dasselbe durchmachen müssen...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Das war dann eben auch so ein ganz gutes Gefühl zu wissen, dass eben Eltern nicht dasselbe durchmachen müssen, wie wir das durchmachen mussten. Aber dann war ich sehr erstaunt, dass die Organe meines Sohnes an Erwachsene weitergegeben werden können, dass eben die Nieren jeweils an erwachsene Patienten gegeben wurden, die Bauchspeicheldrüse auch an einen erwachsenen Menschen weitergegeben werden konnte, und auch eine Lunge konnte verpflanzt werden."

Stepahnie Kampmann
„Ich muss immer wieder daran denken, dass irgendwo Menschen um ihre erkrankten Liebsten bangen, deren Leben bedroht ist. Es ist ein tröstliches Gefühl, wenn man einen Beitrag leisten kann, dass diesen Menschen geholfen wird und sie ihre Ängste verlieren. Sie brauchen dann nicht erleben, was wir durchmachen mussten“, erklärt Stephanie Kampmann.

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Stephanie Kampmann: „Die Botschaft, die ich anderen Menschen vielleicht mitgeben möchte, die die Frage Organspende ja oder nein für sich selber stellen...“

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Stephanie Kampmann redet:

"Die Botschaft, die ich anderen Menschen vielleicht mitgeben möchte, die die Frage Organspende ja oder nein für sich selber stellen und vielleicht Schwierigkeiten haben, das zu beantworten für sich selber, wäre vielleicht daran zu denken, dass irgendwo in einem anderen Ort Menschen sind, vielleicht Eltern, so wie wir es dann waren, die um ihren Angehörigen bangen, der da ganz schlimm erkrankt ist, der auf Organe wartet, und wo man dann sagt, die Angehörigen müssen einen Verlust nicht ertragen. Also wenn man mit einem Verlust zurechtkommen muss und man weiß aber, am Ende sind Angehörige, die müssen das nicht durchmachen, weil man eben dank der Organspende Leben retten konnte, dann erfüllt einen das doch irgendwie so mit so einer gewissen Beruhigung, oder dass man denkt, man hat irgendwie noch was tun können."


Man kann nur wenig Schlimmeres erleben als das eigene Kind zu verlieren. Die Wunden heilen nie vollständig. Aber es gibt einen Weg, mit dem Schmerz zu leben. Gemeinsam hat Familie Kampmann ihren Weg gefunden, mit dem Schicksal umzugehen. Janis bleibt ein Teil der Familie. Seine Präsenz ist deutlich spürbar und sein Lachen strahlt von vielen Bildern im Hause. Und selbst wenn die Familie verreist, geht ein großes Bild des Jungen mit auf die Reise. So bleibt die Erinnerung an Janis auch in der Ferne stets ein Teil der Gegenwart.

 

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